Migros

Nachhaltigkeit im Fokus

Beim Neubau der Porta Samedan spielt die Nachhaltigkeit eine grosse Rolle: Das Gebäude wird im Minergie-P Standard erstellt, bei der Planung der Gebäudetechnik liegt der Schwerpunkt auf einem möglichst ressourcenschonenden künftigen Betrieb.

Für Bauherr Urs Pfister wie für die Migros sind der nachhaltige Bau und spätere Betrieb der Porta Samedan ein zentrales Anliegen. So werden die Gebäudehülle und -technik so geplant, dass sehr wenig Energie benötigt wird und eine Zertifizierung nach Minergie-P erreicht werden kann. Minergie-P ist ein freiwilliger Baustandard, der den rationellen Energieeinsatz und die breite Nutzung erneuerbarer Energien bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität, Sicherung der Konkurrenzfähigkeit und Senkung der Umweltbelastung ermöglicht. Die Wege dazu sind vielfältig. Wichtig ist, dass das Gebäude als integrales System betrachtet wird: Die Gebäudehülle mit der Gebäudetechnik. Eine wichtige Rolle für den nachhaltigen Betrieb spielt die Lage der Porta Samedan im Grundwasser. Diese ermöglicht es, das Grundwasser als Energiequelle über eine Wärmepumpe für die Wärmeerzeugung – das heisst für Brauchwarmwasser und die Raumheizung – und im Sommer als Rückkühlung für die gewerblichen Kälteanlagen zu verwenden. Auf die Rückkühlanlage auf dem Dach des Gebäudes kann somit komplett verzichtet werden. Um sicherzustellen, dass die Temperatur des Grundwassers im Jahresverlauf einen optimalen Betrieb erlaubt und während der Nutzung innerhalb des vom Amt für Natur und Umwelt Graubünden vorgegebenen Temperaturbandes verbleibt, wurden vorab umfassende Messungen durchgeführt.

Photovoltaikanlage liefert mehr Energie als für Eigenbedarf nötig
Die Photovoltaikanalage auf dem Dach produziert in erster Linie Elektrizität für den Eigenverbrauch des Gebäudes und ist deshalb auf eine möglichst gleichmässige Produktion unter den gegebenen hochalpinen Bedingungen ausgelegt. Energieüberschuss wird ins öffentliche Netz eingespiesen. Verschiedene Massnahmen, wie zum Beispiel ökologisch vertretbare Baumaterialien, eine optimal vor Wärmeverlust schützende Gebäudehülle und der Einsatz unterhaltsarmer, konstruktiv bewährter Lösungen sorgen für einen niedrigen und emissionsfreien Energiebedarf. Zudem werden jeweils fünf Ladestationen für Elektrofahrzeuge in den beiden Geschossen der Tiefgarage sowie leistungsfähige Schnellladestationen im Aussenbereich der Tankstelle realisiert.

Nachhaltige Migros-Standards für den Betrieb von Supermarkt und Restaurant
Die Migros verwendet für den Betrieb ihres Supermarkts wie ihres Restaurants wie an allen ihren Standorten zusätzlich die Abwärme der gewerblichen Kälteanlagen für die Beheizung ihrer Räumlichkeiten, fossile Brennstoffe werden nicht verwendet. Die Kälteanlagen werden mit dem umweltfreundlichen Kältemittel CO 2 betrieben. Die automatisierte Steuerung der LED-Leuchtmittel sorgt zudem dafür, dass die Beleuchtung nur solange und so hell eingeschaltet ist, wie für die einzelnen Tätigkeiten – vom Auffüllen der Regale am Morgen, dem Betrieb während des Tages und dem Aufräumen und Putzen am Abend – notwendig ist.

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